8 Tipps für dein Fitnessstudio auf YouTube

Die Kraft von Video-Content nutzen

YouTube Tipps

Videocontent, YouTube und die Möglichkeiten für Sportanbieter

YouTube ist eine der größten und erfolgreichsten Videoplattformen der Welt. Laut einer Studie des ARD/ZDF nutzen 94% der 14-29-Jährigen, 81% der 30-49-Jährigen und immerhin noch 53% der 50-69-Jährigen den Videostreamingdienst. Und das regelmäßig. Damit bietet YouTube eine starke Plattform, um seine Zielgruppe zu erreichen.

YouTube besitzt einen bunten Mix aus Videos. Jeder Nutzer findet etwas, was ihm gefällt. Den erfolgreichsten Marketingvideos liegt zugrunde, dass sie sowohl “Entertainment” als auch “Education” verbinden. Das bedeutet, dass die Videos sowohl unterhalten als auch Informationen vermitteln. 

Aber bei der Nutzung von YouTube als Marketingkanal gibt es auch einen Haken: Der Aufbau eines erfolgreichen YouTube Kanals ist zeitaufwändig, bedarf guter Planung und regelmäßigen guten Content. Deshalb solltest du dir sicher sein, ob du diesen Kanal für dich nutzen möchtest und wenn ja, in welcher Intensität und zu welchem Zweck.

Wenn du dich dafür entschieden hast YouTube zu nutzen, um dort z.B. Workout-Videos, Ernährungstipps, Bewegungstipps, etc. zu posten, haben wir ein paar hilfreiche Tipps für dich.

Unsere Top 8 Tipps für eine erfolgreiche YouTube-Nutzung

Tipp 1 – Nicht jeder Content ist guter Content

YouTube ist ein stark visueller Kanal. Deshalb sollten deine Videos eine gute Qualität haben. Besorge dir am besten gutes Equipment wie bspw. eine Kamera und ein Mikrophon. Dann kannst du sicher sein, dass dich deine Zielgruppe gut hören und sehen kann.

Achte aber auch auf das Setting und das Licht. Möchtest du ein Workout-Video erstellen, dann richte deinen Workout-Bereich her. Dafür kannst du Sportequipment nutzen, Pflanzen, Deko, etc. Es sollte aber zum Thema deines Videos passen. Darüber hinaus, achte darauf, dass der Bereich, in dem du dann zu sehen sein wirst, gut ausgeleuchtet ist.

Zum Einstieg wäre z.B. folgendes Equipment sinnvoll: 

  • eine DLSR-Kamera (idealerweise mit Vollformat-Sensor), wie z.B. die Sony Alpha 7 III oder die Panasonic Lumix DC-GH5MEG-K. Je nachdem, welche Kamera du wählst, benötigst du noch ein Standardobjektiv. Hier hängt es von deinem persönlichen Geschmack und dem gewünschten Stil ab, welches du wählst.
  • Lavalier Mikrofon zum Anstecken – hier sind auch bereits die günstigen Modelle ausreichend
  • ein Tonaufnahmegerät, z.B. Zoom H1
  • Licht, z.B. Softboxen. Diese gibt es oft schon im 2er Pack und müssen nicht viel kosten
  • Vergiss auch natürlich das Kleinequipment wie Speicherkarte, Akku und co. nicht.

Die Wahl des Equipments hängt stark davon ab, wie dein Studio ausgestattet ist (z.B. Licht) und wie viel du dafür ausgeben möchtest.

Bild: Equipment und Set-up
Sorge für gutes Equipment und eine schöne Location

Tipp 2 – Zeige, dass du ein Profi bist

Damit du zeigen kannst, was du kannst und weißt, überlege dir vorher genau, worum es in deinem Video gehen soll. Ein Skript hilft dir dabei, deine Gedanken zu sortieren und schnell auf den Punkt zu kommen. Auch ein Workout sollte eine Struktur haben, damit du weißt, welche Übung als nächstes kommt. Damit vermeidest du, dass du improvisieren musst oder während des Drehs überlegen musst, was du sonst noch machen oder erzählen könntest.

Wir haben dir eine Vorlage für ein Storyboard erstellt. Diese kann dir eine erste Hilfe für die Erstellung deiner Struktur sein.

Tipp 3 – In der Kürze liegt die Würze

Überlege dir genau, wie lang dein Video sein MUSS. Möchtest du bspw. Informationen über gesunde Ernährung mit deinen Fans teilen, überlege, wieviel Zeit du brauchst, um alles so kurz und einfach wie möglich zu erklären. Vermeide zu viele Fachbegriffe und zu ausschweifende Erklärungen. Oft werden YouTube Videos auch nebenbei in der Bahn oder beim Kochen konsumiert. Damit deine Zielgruppe die Infos trotzdem aufnimmt, kann es helfen, seine Informationen in einfache und kurze Sätze zu verpacken.

Du kannst ein und dieselbe Aussage also unterschiedlich für deine Zielgruppe verpacken. Ein Beispiel:

Die muskulärer Hypertrophie hängt vom Anteil der Slow-Twitch-Fasern und der Fast-Twitch Fasern ab.

Ein Profisportler, der sich intensiv mit der Anatomie und den Muskeln beschäftigt hat, würde diese Aussage vielleicht verstehen. Ein normaler Trainierender jedoch nicht und benötigt im Zweifel auch derart detaillierte Informationen nicht. Für ihn/sie würde bspw. folgende Aussage bereits genügen:

Wie stark du Muskeln aufbaust ist genetisch definiert.

Du siehst also, passe deine Worte deiner Zielgruppe an.

Tipp 4 – Videos für deine Zielgruppe

Einer der wichtigsten YouTube Tipps: Schaue dir bei deiner Videoplanung auch deine Zielgruppe an. Welche Themen sind für sie interessant? Welche Workouts interessieren sie? Kannst du diese Bedürfnisse abdecken? Wenn ja, binde diese Themen in deine Videos mit ein. Dadurch ist es wahrscheinlicher, dass die Filme geschaut und vielleicht sogar geteilt werden. Das Wichtigste ist, dass deine Zielgruppe Spaß am Content hat und etwas daraus mitnimmt – seien es Informationen oder Muskelkater.

Sind bei dir z.B. vor allem Zumbakurse beliebt, kannst du verschiedene Zumba-Workouts erstellen und online stellen. Besteht deine Zielgruppe aus Yoginis, freuen sie sich sicherlich über verschiedene Vinyasa Flows oder geführte Meditationen. Steht eher Muskelaufbau bei der Zielgruppe im Fokus, wären sicherlich z.B. Informationsvideos über Muskelaufbau, Muskeltraining und Ernährung erfolgreich.

Du weißt nicht genau, welchen Content sich deine Zielgruppe wünscht? Dann frage deine Follower auf Social Media oder deine Mitglieder über einen Newsletter doch einfach nach ihrer Meinung.

Bild: Zielgruppe auf YouTube
Wer ist deine Zielgruppe und welchen Content benötigen sie?

Tipp 5 – Strukturiere deinen Kanal

Ein übersichtlicher Kanal unterstützt deine Zielgruppe dabei, den für sie relevanten Content zu finden. Lege deshalb Themenplaylists an, z.B. HIIT Workouts, Ernährungsberatung, Bewegungstipps, etc. Darüber hinaus kannst du deine Startseite bei YouTube gestalten. Inkludiere Informationen über dich, die deine Expertise zeigen. Vielleicht stellst du dich sogar in einem kleinen Introvideo vor, das du direkt am Anfang deines Profils platzierst.

Tipp 6 – Regelmäßigkeit und Ausdauer

YouTube-Erfolg kommt nicht über Nacht. Der Aufbau eines erfolgreichen Kanals bedarf Ausdauer und regelmäßigen neuen Content. Dabei sollten die Abstände zwischen den Videos nicht zu groß sein. Postest du nur alle drei Monate, wirst du als nicht-aktiver Kanal wahrgenommen. Ein Video pro Woche ist dagegen sehr ambitioniert. Überlege dir also, welche Frequenz für dich umsetzbar ist. Plane zum Start vielleicht mit einem Video pro Monat. Dann hast du genug Zeit das Video ausreichend vorzubereiten und zu erstellen. 

Mit der Zeit wächst dann dein Kanal und je mehr qualitativ hochwertigen Content du auf deinem Kanal hast, desto wahrscheinlicher ist ein Zuwachs deiner Fangemeinde.

Tipp 7 – Boost durch eigene Kanäle

Nutze alle deine Kanäle, um deinen YouTube Kanal bekannt zu machen. Verlinke bei Facebook auf deine YouTube Videos oder integriere sie in deinen Instagram Kanal. Sprich außerdem mit deinen Mitgliedern darüber, dass du ihnen auf YouTube einen zusätzlichen Service zur Verfügung stellst. Vielleicht erzählen sie davon dann sogar ihren Freunden. 

Bild: Social Media Kanäle für YouTube Videos
Nutze alle deine Kanäle, um deine Videos bekannt zu machen

Tipp 8 – YouTube Werbung

Natürlich gibt es auch Profi-Tipps: Du kannst nämlich auch YouTube Werbung für deinen Kanal schalten. Dafür erstellst du ein kurzes Anzeigenvideo für bspw. deinen Kanal. Dieses Video wird dann in z.B. einem Fitnessumfeld ausgespielt, um die Zielgruppe auf deinen Kanal zu bekommen. 

Das kann in Form einer Pre-Roll (vor einem Video), Mid-Roll (in der Mitte eines Videos) oder einer Post-Roll (nach einem Video) sein. Für dein Video solltest du einen starken Anfang wählen, der Lust zum Weiterschauen macht. Für eine Pre-, Mid- oder Post-Roll sollte dein Video mind. 30 Sekunden lang sein. Natürlich gibt es auch weitere Formate, die du nutzen kannst. YouTube bietet dir dabei eine Hilfestellung.

Bei den Pre-, Mid- oder Post-Rolls hängen die Kosten von den tatsächlichen Views ab, also davon, wie viele sich deine Werbeanzeige tatsächlich für eine bestimmte Mindestdauer angeschaut haben. Nur, wenn deine Anzeige angeschaut wird, bezahlst du dafür. Du kannst beim Hochladen ein Tagesbudget für deine Anzeige angeben. Starte mit einem geringeren Betrag (z.B. 30-50 €) und teste, wie sich deine Werbeanzeige verbreitet. 

Damit die Anzeigen aber einen Nutzen für dich bringen, verlangt es nach einer guten Mediastrategie und Investment. Außerdem solltest du zuerst einmal deinen Kanal ordentlich aufbauen, strukturieren und mit viel Content befüllen, bevor du über YouTube Anzeigen nachdenkst. Wenn du bereit für Anzeigen bist, gibt dir YouTube tolle Hilfestellungen.

Deine Youtube-Videos für deine Mitgliederbetreuung

Du kannst deinen Videocontent auch hervorragend für das Personal Coaching deiner Mitglieder nutzen und sie somit in deine Magicline einbinden. 

Erstelle bspw. kurze Anleitungsvideos für einzelne Übungen und lade sie bei YouTube als “nicht gelistet” hoch. Damit sind sie nicht für Jedermann sichtbar, sondern nur über einen Link abrufbar. Erstellst du dann in der Magicline einen individuellen Trainingsplan für ein Mitglied, kannst du den Link zum Video einfügen und der entsprechenden Übung zuordnen.

YouTube URL
Binde die Links zu deinen YouTube Videos in deine Magicline ein

Fazit

Diese 8 YouTube Tipps können dir bei der Entwicklung deines eigenen Kanals helfen. YouTube kann eine hervorragende Plattform für deinen Videocontent sein. Mit der richtigen Strategie dahinter und genug Zeit, um qualitativ hochwertigen Content zu erstellen, bietest du damit deinen Mitgliedern und Interessenten eine gern gesehene Zusatzleistung. Allerdings muss so ein Kanal gut gepflegt sein, damit er erfolgreich wird und sich lohnt.

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