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20 Prozent weniger Besucher in Fitnessstudios im Vergleich zum Vorjahr 

Deutsche Fitnessbranche leidet weiterhin unter Folgen der Pandemie

In diesem Artikel erfährst du:

  • Wie die Pandemie seit 2020 die Fitnessbranche in Deutschland beeinflusst
  • Warum sich die Branche auch im Jahr 2021 kaum erholte
  • Was für dich als Studiobetreiber zukünftig wichtig sein wird

Harte Zeiten für die Fitnessbranche

Seit nunmehr zwei Jahren leidest du als Studiobesitzer unter den Folgen der Pandemie. Die Konsequenz: Rückgänge bei den Check-ins, Kündigungen und mangelnde Neuverträge, die einen großen finanziellen Schaden verursacht haben. Wie genau die Entwicklung aussieht, hat unser Dachunternehmen Sport Alliance nun in einer Pressemitteilung veröffentlicht und sich dafür die Daten von 2.000 Sportanlagen in Deutschland angeschaut. Das Ergebnis: Auch das letzte Jahr war für die Branche kein gutes.

2020: Ein Rückblick im deutschen Fitnessmarkt

Nach Monaten des Lockdowns und der Isolation ließ der Sommer 2020 mit ersten Lockerungen endlich auf Besserungen hoffen. Die Mitglieder kehrten in die Studios zurück. Das zeigen auch die Zahlen, die sich fast auf dem Niveau vom Sommer 2019 bewegen.

Eine mögliche Erklärung dafür ist der Drang deiner Mitglieder in die Studios zurückzukehren und endlich wieder zu trainieren. Leider hielt die Freude über die positive Entwicklung jedoch nur ein paar Monate an.

Im Herbst 2020 kehrte die Unsicherheit zurück

Auch wenn die meisten von uns diesen Gedanken nicht zulassen und den Sommer nach dem schweren Lockdown mit den wiedergewonnenen Freiheiten einfach nur genießen wollten, sagten die Experten es voraus: Eine zweite Corona-Welle im Herbst ist höchstwahrscheinlich. Leider behielten sie damit recht.

Die steigenden Infektionszahlen führten zunächst zu Kontaktbeschränkungen und einem anschließenden Lockdown im Dezember, der erneut für Stillstand sorgte. Allein der Vergleich zwischen November 2019 und November 2020 zeigt einen Rückgang von über 96 Prozent bei den Check-ins. Ein schlimmer Schaden für die gesamte Fitnessbranche in Deutschland, der dadurch ein Millionen Umsatz verloren geht*.

2021: Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Bild: Studie Fitnessbranche Besuche im Fitnessstudio

2020 hat uns durch strenge und langfristige Lockdowns hart getroffen, dennoch war das Jahr 2021 rückblickend ebenfalls eine große Herausforderung für die Branche. Laut der Untersuchung gab es letztes Jahr rund 20 Prozent weniger Besucher in Studios als im Jahr 2020. Dabei haben wir alle gehofft, dass sich die Lage 2021 wieder stabilisieren und für Sportstudios ein Jahr des Aufatmens werden würde.

Die Impfangebote stiegen, die Corona-Zahlen sanken und es gab einen statt zwei Lockdowns wie im Jahr zuvor. Studiobetreiber haben sich auf die Rückkehr ihrer Mitglieder vorbereitet und dabei große Mühen auf sich genommen, Hygienevorschriften einzuhalten, um einen sicheren Aufenthalt im Studio bieten zu können. Es zeigte sich jedoch, dass 2021 trotz besserer Umstände weitere Herausforderungen mit sich brachte und die Mitglieder nicht wie erhofft zurückkehrten.

Zu den Gründe für das Ausbleiben der Mitglieder gehören unter anderem:

  • Der sehr lange Lockdown im ersten Quartal bis Mai 2021
  • Die strengen Reglementierungen durch 2G- und 3G-Regeln
  • Die Furcht vor Ansteckungen bei Mitgliedern
  • Die große Zahl der Kündigungen, die bereits im Vorjahr eingegangen sind
  • Ab November: Erneute Einschränkungen, die hinzukamen

Die Nachwirkungen der Pandemie

Die Abwärtsspirale wird vor allem bei einem Blick auf die Anzahl an Studio-Check-ins deutlich. Im Jahr 2021 haben 57 Prozent weniger Menschen in Fitnessstudios eingecheckt als vor der Pandemie im Jahr 2019. (Zum Vergleich: Im Jahr 2020 waren es 38 Prozent weniger). “Dass die Fitnessbranche durch Lockdowns wie auch die darüber hinaus verhängten Maßnahmen besonders betroffen ist, wird bereits seit Monaten breit diskutiert. Unsere Analyse zeigt nunmehr auf, wie massiv die branchenweiten Auswirkungen tatsächlich sind und ergänzt dadurch die bereits laufenden und dringend notwendigen Diskussionen um eine weitere, objektive Komponente“, sagt Sven Eismann von der Sport Alliance.  

Ein schwacher Start ins Jahr 2021

Das erste Quartal ist für Studiobetreiber ungemein wichtig*. Normalerweise ist das die Zeit, in der die Sportanlagen besonders gut besucht sind, doch es zeigt sich, erst ab Mitte Februar ist ein leichter Anstieg zu sehen.

Während im Jahr 2020 die Studiobesuche nach den Lockdowns ab Mai fast auf Vor-Corona-Niveau wieder anstiegen, ist dies ein Jahr später nicht der Fall. “Das für die Fitnessbranche so wichtige erste Quartal ist im Jahr 2021 regelrecht weggebrochen. Es wurden wieder kaum Neuverträge abgeschlossen und nach dem Lockdown kamen vermehrt Kündigungen rein”, so Artur Jagiello, Head of Marketing and Communication bei der Sport Alliance.

Bild:Studie Fitnessbranche Neuverträge im Fitnessstudio
Bild: Studie Fitnessbranche Eingehende Kündigungen im Fitnessstudio

Was bedeutet das für die Zukunft der Branche?

Corona hat zu einem Umdenken bei uns allen geführt. Digitale Angebote, Online-Buchungen und flexible Verträge sind in Deutschland auf dem Vormarsch. Modulare Angebote, bei denen Mitglieder Extras hinzubuchen können (z.B. Home Workouts oder Personal Training) wurden in vielen neuen Studiokonzepten ein fester Bestandteil.

Hier als Hilfestellung eine kleine Übersicht der Dinge, die du jetzt umsetzen kannst:

  • Online-Streaming von Workouts
  • Empfehlungsprogramme für neue Mitglieder
  • Kompensationsprogramme

Wie du für deine Online Workouts beispielsweise Zoom in deiner Magicline integrierst oder Hybride Studiokonzepte implementierst, findest du ebenfalls auf unserem Blog.

Auch die Nutzung der Social Media-Kanäle ist ein wichtiger Faktor bei der Kundenbindung- und Gewinnung. Halte deine Community auf dem Laufenden und sorge für spannenden, informativen und aktuellen Content. Auf unserem Blog haben wir dir dafür viele hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Denn auch wenn deine Mitglieder in die Studios zurückkehren, haben sich Arbeitsmodelle grundlegend geändert. Die Möglichkeit des ortsunabhängigen Arbeitens wird in vielen Branchen bestehen bleiben, demnach werden auch einige weiterhin das Workout in den eigenen vier Wänden fortführen.

Zur Methodik

Die Sport Alliance hat mittels der Fitnessstudio Software „Magicline“ anonymisierte Daten von über 2.000 Sportanlagen in Deutschland untersucht. Dabei hat das Expertenteam die Anzahl von Studiobesuchen (Check-ins), Neukundenverträgen sowie Kündigungen aus den Jahren 2019 – 2021 ermittelt und ins Verhältnis gesetzt. Es wurden nur die Studios untersucht, die seit 2019 die Magicline aktiv nutzen.

*Quelle: https://www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/trotz-boom-bei-neuvertraegen-fitnessbranche-verliert-durch-corona-millionen-71721912.bild.html
*Quelle: https://www.fitnessmanagement.de/corona/fitness-corona-lockdown-sport-alliance-studie-fitnessstudios-umsatz-verlust

Die Pressemitteilung und Bildmaterial der Sport Alliance als Download:

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Ariam Debas

am 04. April 2022

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4 min
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