Interview mit Philipp Kaufmann von M.A.N.D.U. - MAGICLINE Blog

Interview mit Philipp Kaufmann von M.A.N.D.U.

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Ein Sportanbieter im Wachstum

Vor dem Hintergrund der Expansion unserer Magicline nach Frankreich haben wir mit dem M.A.N.D.U.-Geschäftsführer Philipp Kaufmann gesprochen. Die EMS-Kette gehört neben der RSG Group zu den ersten Magicline-Kunden in Frankreich und ist auch in vielen weiteren Ländern äußerst erfolgreich.

Wie ihrer jüngsten Presseerklärung zu entnehmen ist, setzt M.A.N.D.U. nun auch voll und ganz auf die Magicline als Softwarelösung. In unserem Interview erzählt uns Philipp, warum sich M.A.N.D.U. für die Magicline entschieden hat. Darüber hinaus erfahren wir mehr über die Pläne für die Zukunft seines Unternehmens.

Lieber Philipp, vielen Dank, dass du dir die Zeit für uns nimmst. Es ist viel los bei euch und ihr seid fleißig am Expandieren. In diesem Zuge habt ihr euch nun mit der Magicline digital neu aufgestellt.

Lange hat M.A.N.D.U. auf eine eigene Software gesetzt. Was hat euch schließlich dazu bewegt, zu Magicline zu wechseln?

„Den Kontakt zu Magicline hatten wir bereits im Jahr unserer Gründung, 2012. Jedoch gab es zu diesem Zeitpunkt keine Magicline-Lösung speziell für EMS-Mikrostudios. Dies hat sich jetzt allerdings geändert. Daher ist Magicline die perfekte M.A.N.D.U.-Softwarelösung, die genau zur richtigen Zeit kommt.

Wir treten gerade in eine neue Phase der Unternehmensentwicklung ein und haben spannende Expansionspläne, unter anderem in Deutschland und Frankreich. Für ein kontrolliertes Wachstum brauchen wir aber eine Softwarelösung, die skalierbar ist und uns in der Digitalisierung unserer Prozesse hundertprozentig unterstützt. Mit Magicline haben wir dafür den idealen Partner.“

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Philipp Kaufmann von M.A.N.D.U. will international weiter expandieren und hat sein Unternehmen nun auf die Magicline umgestellt. (Bild: ÖGV/Günther Griessmair)

Vielen Dank für das Lob! Das geben wir gerne an das gesamte Team weiter. Unsere Produktentwickler interessieren sich natürlich sehr für das Detail: Welche Features unterstützen euch am stärksten bzw. was nimmt euch am meisten Zeit ab?

“Die Vorteile für M.A.N.D.U. sind mit der Software-Umstellung vielfältig. Mit der Magicline steht allen Kunden eine kostenlose App sowohl auf iOS als auch auf Android zur Verfügung, dies vereinfacht vor allem die Trainingsplanung.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Die Kunden können beispielsweise ihre Verträge digital einsehen oder Trainingstermine buchen. Ein weiteres Argument für Magicline war die Vernetzung der Daten. Wir können nunmehr die Messergebnisse von InBody in der Magicline darstellen und diese dem Kunden über die App zugänglich machen.

Erstmalig ist es auch möglich, dass Kunden ihre Daten über die App selber ändern und ihre Trainings selbstständig einbuchen können. Zudem können die Stores nun Trainer selbst anlegen und ihnen verschiedene Rollen zuweisen bzw. auch Serienmails erstellen. Früher war dafür ein eigenes Software-Tool von Nöten. Somit ist eine schnellere und leichtere Kommunikation mit den Kunden möglich und wir können unsere Prozesse nunmehr digital abbilden.”

Ihr seid auch in Frankreich vertreten. Wie nehmt ihr den französischen Markt wahr und wie unterscheidet er sich für euch im Vergleich zu Deutschland oder Österreich?

“Deutschland ist der Hotspot im EMS-Markt schlechthin. Frankreich ist hier noch in einer ganz anderen Entwicklung und ein – noch – ziemlich abgeschotteter Markt, der durchaus seine Herausforderungen bereithält. Beispielsweise muss man hier ganz anders denken, also das ‚Business-Mindset‘ ganz anders aufsetzen und seine Konzepte sozusagen ‘frankophil’ machen. Daher haben wir uns gemeinsam mit Magicline auch um eine spezifische französische Lösung bemüht.”

Habt ihr weitere Länder im Visier? Welche kommen als nächstes?

“Derzeit sind wir mit 50 Standorten in Österreich, Deutschland, Frankreich, Chile und Amerika vertreten. In Amerika werden 400 Studios in den nächsten Jahren folgen, 75 bereits noch heuer. Zudem gibt es Expansionspläne für Deutschland und Frankreich – mit ein Grund, warum wir bereits softwaretechnisch auf Magicline umgestiegen sind, damit wir ein kontrolliertes Wachstum skalierbar verwalten können. Weitere Länder stehen auf der Wunschliste, daran arbeiten wir.”

Der EMS-Bereich ist in den letzten Jahren sehr stark gewachsen. Was glaubst du, wie wird er sich noch entwickeln? Was sind die Trends innerhalb dieses Bereichs?

“EMS ist weiterhin einer der stärksten Trends innerhalb der Fitnessbranche. Für uns spricht die Zeitersparnis und das individuelle Kundenangebot. Die Kunden haben immer weniger Zeit, wollen persönliche Betreuung und Beratung, weil gerade diese Argumente in der heutigen Zeit immer rarer werden. Egal, in welche Branche man schaut, boomt das Online-Angebot bzw. die Do-it-yourself-Offerte.

Hier wollen wir mit M.A.N.D.U. beim Training selbst einen bewussten Kontrast setzen, indem wir sagen: Du bekommst bei uns genau das, was du willst. In nur 15 Minuten pro Woche betreuen wir dich ganz individuell und gehen genau auf deine Bedürfnisse ein. Wir stellen dir, auf Basis deiner Bio-Impedanz-Analyse mit der InBody-Waage dein individuelles Workout zusammen. Außerdem bekommst du einen Personal Coach an die Seite, der dir die richtige Ausführung der Übung zeigt, auf dich eingeht und gegebenenfalls auch die Übungen korrigiert.

Unserer Erfahrung nach, erreichen die Kunden ihre Ziele nur dann, wenn sie wöchentlich zu uns kommen. Nur die Verfügbarkeit eines Online-Angebots oder des technischen Equipments alleine reichen nicht aus, um dies auch tatsächlich zu verwirklichen. Das ist der eine Bereich.

Ein weiterer Trend ist mit Corona hinzugekommen, der vorher zwar schon wichtig war, jedoch jetzt ein absoluter Gamechanger sein kann und wird: nämlich ein absolut sicheres Training, bei dem man nur mit vorheriger Terminbuchung trainieren kann. Damit is das Contact Tracing automatisch vorhanden, der Sicherheitsabstand wird locker eingehalten und die EMS-Geräte werden nach jedem Training akribisch desinfiziert – darüber hinaus verwenden wir mit miha bodytec II medical ein Medizinprodukt. Das ist gerade während bzw. nach einer Gesundheitskrise ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Abschließend ist und bleibt jedoch die Digitalisierung die große Herausforderung. Der Kunde hat eine Erwartung überall und jederzeit auf seine Daten zugreifen zu können und will modernste Tools verwenden, Stichwort ‚Gamification‘. Sprich: Nicht nur das Training, sondern auch die App sollen Spaß machen. Beide Faktoren bietet M.A.N.D.U. seinen Kunden nun dank Magicline.”

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(Bild: Ines Thomsen)

Hat die Pandemie euer Konzept verändert? Welchen Einfluss hatte Corona auf euch?

“Einfluss hatte Corona auf uns diesbezüglich, dass wir lange Zeit behördlich geschlossen halten müssen. Aber, und das ist vielleicht das einzig Positive, dass man in so einer Zeit sagen kann: Die Pandemie hat unser Konzept nicht verändert. Im Gegenteil, wir sind dadurch in unserem Konzept mehr als bestärkt worden.

Das klingt im ersten Moment sicherlich komisch, aber wenn man sich dieses Argument im Detail ansieht, fällt folgendes auf: Viele herkömmliche Fitnessstudios haben mit unkontrollierbaren Menschenansammlungen zu kämpfen, mit teilweise viel zu engen Räumlichkeiten, in denen der Sicherheitsabstand nicht gewahrt werden kann bzw. hält man sich in einem Fitnessstudio ja in der Regel mehrere Stunden auf und erhöht somit automatisch das Infektionsrisiko.

All das machte M.A.N.D.U. bereits vorher anders. Nämlich mit einem Personal Training in einem Mikrostudio, vorheriger Terminbuchung, ausreichend Sicherheitsabstand und einem Training, das nur 15 Minuten dauert. Genau diese Vorteile werden sich nach der Wiedereröffnung besonders bemerkbar machen. Insofern ist M.A.N.D.U. die Zukunft des Personal-Workouts.

Parallel dazu werden die Unternehmen, die schon vorher wirtschaftliche Probleme hatten, vom Markt verschwinden. Wir rechnen mit einer Bereinigung von rund 30 Prozent. Für uns ermöglicht die Krise Zugang zu Mitarbeitern, die von anderen Fitnessstudios freigesetzt wurden und Kunden, denen möglicherweise ihr Anbieter verloren gegangen ist. Trotz aller Widrigkeiten gehen wir gestärkt aus der Krise.”

Lieber Philipp, wir danken dir für das spannende Gespräch und wünschen dir und deinem gesamten M.A.N.D.U.-Team nur das Beste. Wir freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit!

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Jonas, Yvonne und 3 andere von der Magicline helfen dir gerne weiter

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Artur Jagiello

am 16. März 2021

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5 min
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