Was macht einen guten Trainer aus?

Was du bei Einstellungen beachten solltest

Den richtigen Trainer finden

Die Bedeutung von gutem Personal

Was macht ein gutes Fitnessstudio aus? Oftmals erhält man auf diese Frage die Antwort: “Gute Trainer”. Denn deine Trainer sind mehr als nur Personal – sie sind dein Aushängeschild. Sie stehen in direktem Kontakt mit deinen Mitgliedern, vermitteln positive Energie und motivieren. Darüber hinaus bringen sie aber auch viel Fachwissen mit, dass sie an deine Mitglieder weitergeben können. 

Steht man also vor der Herausforderung bei einer Studiogründung oder aber auch im Regelbetrieb neue Trainer einzustellen, ist es wichtig zu wissen, woran man qualifizierte Trainer erkennt. 

Wir haben dir wichtige Tipps zusammengefasst, die dir bei der Wahl deiner Trainer helfen können.

5 Tipps für deine Trainerwahl

Tipp 1: Welche Qualifikationen hat der Bewerber?

Dieser Tipp lässt sich wahrscheinlich am einfachsten prüfen. Schaue dir in den Bewerbungsunterlagen und ggf. im Gespräch genau an, welche Ausbildungen und Weiterbildungen die Person hat, die sich bei dir bewirbt. Wir empfehlen dir, besonders auf Mitarbeiter zu achten, die branchenspezifische Ausbildungsnachweise und Zertifikate vorweisen können. 

Diese Qualifikationen sind in der Regel nicht alles, geben dir aber die Sicherheit, dass der Bewerber auch wirklich etwas von seinem Job versteht und bspw. die Geräte in deinem Studio auch ordnungsgemäß mit Mitgliedern nutzen kann.

Welche Formen der Aus- und Weiterbildung es gibt, hat der DSSV auf seiner Website zusammengefasst. Diese Auflistung kann dir bei der Beurteilung helfen, ob eine Qualifikation seriös ist oder nicht.

Bild: Trainer finden Qualifikation
Welche Qualifikationen bringt dein Bewerber mit?

Tipp 2: Welche Erfahrung bringt er mit?

Zu den Qualifikationen zählt auch die Erfahrung, die der Bewerber bereits sammeln konnte. Damit sind nicht unbedingt Aus- und Weiterbildungen gemeint, sondern praktische Arbeitserfahrungen als Trainer in einem Studio, als Selbstständiger, etc. 

Das kann vor allem relevant sein, wenn du ein spezielles Fitnessangebot hast, wie EMS oder Yoga. Schaue dir an, ob der Trainer bereits in diesem Bereich Erfahrung gesammelt hat. Oder ist er ganz neu in diesem Bereich? 

Auch das kann spannend sein. Denn interessiert sich ein Trainer stark für einen Studiotypen , kann er sich sehr schnell darin weiterentwickeln. Deshalb ist eine fehlende Berufserfahrung nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium. Irgendwo muss schließlich jeder einmal starten. Schaue bei “Neulingen” (aber auch bei “alten Hasen”) auf ihre persönliche Motivation. Sie kann dir ein gutes Gefühl vermitteln.

Tipp 3: Warum ist er Trainer?

Neben den beruflichen Qualifikationen ist es außerdem wichtig zu wissen, warum jemand Trainer sein möchte. Es erscheint oft als eine Routinefrage, gibt aber Aufschluss darüber, ob jemand mit ganzem Herzen dabei ist. Frage deinen Bewerber also nach seiner Motivation für diesen Job? Warum will er als Trainer arbeiten? Was macht ihm daran so viel Spaß?

Je mehr Begeisterung in die Jobwahl einfließt, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich der Bewerber wirklich für dein Studio und deine Mitglieder interessiert und einsetzt. Außerdem sind Trainer heutzutage mehr als nur bspw. Kursleiter. Sie sind Motivatoren. Dafür müssen sie Begeisterung und gute Laune aufbringen. Das funktioniert langfristig nur, wenn der Trainer seinen Job wirklich gerne macht. 

Vertraue bei der Einordnung der Antwort auf dein Bauchgefühl. Wenn du das Gefühl hast, der Bewerber ist ehrlich und wirklich motiviert, hat er auch diese Hürde gemeistert. Bist du dir unsicher, kann dir vielleicht der nächste Tipp helfen.

Bild: Trainer finden Leidenschaft
Bringt dein Bewerber die nötige Leidenschaft mit?

Tipp 4: Wie geht er mit deinen Mitgliedern um?

Diesen Tipp kannst du nicht direkt mit den Bewerbungsunterlagen umsetzen. Um herauszufinden, wie ein Trainer mit deinen Mitgliedern umgeht, bietet sich ein Probetag an. Lasse deine Top 3 Bewerber je einen Tag bei dir mitarbeiten und beobachte, wie sie sich schlagen. 

Du kannst auf folgende Punkte achten:

  • Wie interagieren sie mit deinen Mitgliedern? Eher zurückhaltend? Offen und kommunikativ? Hilfsbereit?
  • Wie aufmerksam sind sie? Weisen sie auf falsche Übungsausführungen hin? Bemerken sie, wenn jemand nicht weiß, wie er ein Gerät bedienen muss?
  • Helfen sie bei der Sicherheit? Bemerken sie z.B. wenn nicht verräumte Hanteln zur Gefahr werden können? Oder wenn im schlimmsten Fall eine Belästigung stattfindet?
  • Wie ist ihr auftreten? Wirken sie motiviert, freundlich, energiegeladen? Oder wirken sie verloren, unmotiviert und lustlos?
  • Wie ist die Qualität ihrer Ratschläge? Beraten sie deine Mitglieder professionell oder besteht die Gefahr von falschen Anweisungen?

Vielleicht kannst du sogar ein paar Challenges einbauen (z.B. jemand nutzt ein Gerät falsch, eine völlig verschmutzte Ecke im Studio, etc.), um zu sehen, wie sie darauf reagieren.

Tipp 5: Wie sieht es mit Eigeninitiative aus?

Erfüllt dein Bewerber bereits alle oben genannten Punkte, hast du wahrscheinlich einen guten Coach vor dir. Das Tüpfelchen auf dem i – und wie ein guter Coach zu einem sehr guten wird – ist die Eigeninitiative. Das kann alles sein: Von Verbesserungsvorschlägen für deine Kursformate, über proaktives Einbringen ins Alltagsgeschäft bis hin zu eigenständigen Weiterbildungen und eigenständiges Lernen.

Finde z.B. beim Probetag oder im Bewerbungsgespräch, heraus, wie viel Zeit ein Bewerber investiert, um sich eigenständig über neue Entwicklungen, Herausforderungen, etc. zu informieren. Solche zusätzlichen Bemühungen und Informationen können dein Unternehmen voranbringen und zu einem Alleinstellungsmerkmal werden.

Bild: Trainer finden Mitglieder
Wie geht der Bewerber mit deinen Mitgliedern um?

Fazit

Die Trainerwahl ist also ein Mix aus beruflichen Qualifikationen und persönlicher Motivation und Engagement. Das Wichtigste ist, dass sich deine Mitglieder mit deinem Trainer wohl fühlen. Haben sie ein tolles Trainingserlebnis, ist es wahrscheinlich, dass sie langfristig bei dir bleiben und dich als Fitnessanbieter auch ihren Freunden und Bekannten weiterempfehlen.

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Isabel Rückert

am 23. Juli 2021

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4 min
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